Glocal Insight
Navigating Womanhood as a Refugee in a Patriarchal World
Periods, bras, breastfeeding, motherhood. Take a look at some of the challenges unique to being a female refugee and how our center in Athens works to make life a little easier for these women.
Wenn man eine beliebige Flüchtlingsunterkunft in Athen betritt, sieht man meist einen Raum, der überwiegend mit Männern gefüllt ist. Asylsuchende Frauen sind gegenüber ihren männlichen Mitbewerbern deutlich in der Unterzahl: Frauen machen nur 14–20 % der Antragsteller aus, Kinder 20–25 %. Das Victoria Community Center in Athen ist eine der wenigen ausschliesslich für Frauen bestimmten Flüchtlingsunterkünfte in Athen, und angesichts der schieren Zahl der Besucherinnen – durchschnittlich 1.200 pro Monat – ist leicht zu erkennen, dass diese Unterkünfte sehr gefragt sind. Warum?
Gender has a huge impact on the refugee experience, especially for women. In einer patriarchalischen Welt, und besonders in Kombination mit den tief patriarchalischen Normen einiger Kulturen, kann allein das Dasein als Frau in gemischten Räumen eine Herausforderung sein. Monica, eine obdachlose Frau aus Rumänien, erzählt davon, wie sie ihr neugeborenes Baby auf dem Bürgersteig stillen musste, unter den neugierigen Blicken jedes Passanten. Fanta – eine Stammbesucherin hier im Zentrum – erzählt von dem gemischten Container, den sie mit acht anderen Personen im Lager auf Lesbos teilte, und wie viele Nächte sie dort schlaflos war, besorgt um ihr eigenes und das Wohlergehen ihres Babys. Und die Ankunft auf dem Festland vor mehreren Monaten hat nicht alle Probleme gelöst – erst letzten Monat wurde ihr das Handy aus dem Kinderwagen ihres Babys gestohlen, von einem Mann, der ihr anbot, ihr beim Einsteigen in den Bus zu helfen. Dabei verlor sie nicht nur alle Fotos ihres Babys seit der Geburt, sondern auch die Kontaktdaten von Freunden und Familie. Sumayah, eine marokkanische Frau, äussert Bedenken hinsichtlich der emotionalen Entwicklung ihrer Tochter nach der Inhaftierung ihres Mannes, der wegen fehlender Papiere verhaftet wurde. Nun, da sie im Wesentlichen als alleinerziehende Mutter agiert und weder Griechisch noch Englisch spricht, kämpft sie darum, ihre Tochter in die Schule einzuschreiben. Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Herausforderungen, denen sich Frauen in unserer Gemeinschaft jeden Tag stellen müssen.
Regelmässig kommen Frauen ins Zentrum, die spezielle geschlechtsspezifische Bedürfnisse haben, wie z. B. Menstruationsprodukte, Unterwäsche, BHs und Kondome. Wir haben einen privaten Raum, in dem Frauen ihre Kinder stillen oder beten können, fernab von den Blicken der Männer. Und, auf einer allgemeineren Ebene, die jede Frau, die dies liest, verstehen wird: it is simply hard to navigate a patriarchal world as a woman.
Refugee women face a unique set of obstacles. Those who are fleeing deeply patriarchal cultures are often arriving with less education, work experience, and general participation in public spheres than men. Additionally, for mothers, the bulk of childcare responsibilities often fall to them, further isolating them from the public spheres. For these reasons, women driven by desperation are often at risk of exploitation in the workforce and in general. Facing discrimination not only based on their background or race, but also for their gender, navigating life as a refugee woman is an uphill battle.
Aus diesen und vielen weiteren Gründen sind geschlechtsspezifische Flüchtlingsräume und Integrationsmassnahmen für das Wohlbefinden unserer Gemeinschaft wichtig. Zahra, ein Gemeindemitglied aus Afghanistan, bemerkt eindringlich: “Hier im Zentrum habe ich ein neues Zuhause gefunden. Ich lebe in einem Lager, wo es schmutzig, laut und unsicher ist. Aber wenn ich hierher komme, fühle ich mich willkommen, ich kann lachen und meine Kinder können spielen und eine gute Zeit haben.”
Ultimately it is this – giving women the space to feel free, safe, and welcomed – is all that we strive for.




